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Die Flößerei im Frankenwald

An die 800 Jahre lang war die Flößerei wichtigster Erwerbszweig im Frankenwald, die mit ihren kargen Böden und langen Wintern keine ergiebige Landwirtschaft ermöglichte. Der Wald, die Flüsse und Bäche boten jedoch ideale Voraussetzungen für die Flößerei.

Die Flößerei prägte die Landschaft, die Ortsbilder und das Leben in den Dörfern.

Viele Menschen waren mit der Flößerei verbunden: Waldbesitzer, Bauern, Mühlenbesitzer, Holzhändler, Geschäftsleute sowie Schneidmüller, Floßknechte u.v.a.

Das Holz der Flöße war nicht nur Handelsgut, gleichzeitig diente es auch als Transportmittel für Waren aus der Region.

Hauptstapelplatz für das Floßholz war Mainz. Jedoch wurde das Holz aus dem Frankenwald bis in die Niederlande geflößt.

Aufgrund neuer Transportmöglichkeiten und der Mainkanalisierung verlor die Flößerei im Frankenwald ihre Bedeutung und wird seit 1958 nicht mehr gewerbsmäßig ausgeübt.